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Kategorie: Gesellschaft

Aktuelles

Direktkandidatinnen 2021

Die Anzahl der Frauen im Deutschen Bundestag ist zuletzt gesunken. In dieser Wahlperiode sind es 31 Prozent, 2017 waren es noch 37 Prozent. Kein Wunder, denn die Rahmenbedingungen für Frauen, die sich politisch engagieren und Mandate anstreben, hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren nicht verbessert. Häufig steht immer noch ihr Aussehen zur Debatte, ihr Familienstand, ihre Kinderlosigkeit oder ihre Kinderanzahl, ihr Alter und ihre Erfahrung. Oft sind sie sogar Hetze und Hass ausgesetzt, vor allem in sozialen Netzwerken.

Trotz all dem stellen sich bei der kommenden Bundestagswahl am 26. September sehr viele Frauen zur Wahl und kämpfen für ihre politischen Ziele – viele von ihnen in exponierter Form: als Direktkandidatinnen ihrer Parteien in ihrem Wahlkreis. Höchste Zeit, ihnen die wirklich wichtigen Fragen zu stellen.

Was treibt sie an? Für welche Politik stehen sie? In welchen Momenten spielt es eine Rolle, dass sie Frauen sind?

Im Fragebogen-Podcast „Die Kandidatinnen“ gibt es die Antworten: www.direktkandidatin2021.de

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Demokratie stärken

Buch: Demokratieverstärker. 21 Ideen 12 Monate. Eine Politikagenda für hier und jetzt.

Als mich Elisabeth Niejahr, Geschäftsführerin Demokratie der Hertie-Stiftung, vor einem Jahr gefragt hat, ob ich das Buchprojekt „21 Ideen für eine stärkere Demokratie“ redaktionell mitbetreuen und lektorieren mag, habe ich nicht geahnt, welche Relevanz diese Ideen ein Jahr später mitten in der Pandemie bekommen würden. Nun ist das Buch erschienen: Demokratieverstärker. 21 Ideen 12 Monate. Eine Politikagenda für hier und jetzt.

Sehr empfehlenswert sind unter anderem die Beiträge von:

Karl Lauterbach, der sich Gedanken darüber macht, wie Politiker*innen angesichts permanenter Krisen heute gute Politik machen können.

Dorothee Bär und Franziska Brantner, beide Mütter im Politikbetrieb, die konkrete Vorschläge machen, wie Politik elternfreundlicher werden kann.

Julia Borggräfe, Digitalbeauftragte im Arbeitsminsterium, die in ihrem Bereich vorlebt, wie man Verwaltung und Behörden digitalisieren und diverse, agile Teams aufstellen kann.

Holke Brammer und Markus Sauerhammer, die skizzieren, wie Bürger*innen dezentral in den politischen Prozess einbezogen werden können, damit wieder mehr Vertrauen in die Institutionen entsteht.

Gloria Boateng und Marina Weisband, die beide auf etwas Entscheidendes abzielen: Eine starke Demokratie wird an den Schulen verankert. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass Schulen nicht mehr nur als Wissensvermittler begriffen werden.

Erschienen im Campus Verlag.

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